Unterm Eis

Deutschland, 2015
bis 21:45
TV-Drama
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260201201500
VPS 20:15

Isak (David Rott, 2. v. li.) beobachtet, wie Oda (Annika Blendl) eine Kerze für seinen Bruder anzündet


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Bild 1

Isak (David Rott, 2. v. li.) beobachtet, wie Oda (Annika Blendl) eine Kerze für seinen Bruder anzündet


Bild 2

Die Brüder Isak (David Rott, li.) und Jonas (Lucas Prisor) verstehen sich wie beste Freunde.


Bild 3

Isak (David Rott, li.) versucht, dem traurigen und zornigen Fred (Jonathan Völk) Halt und Beistand zu geben.


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Malin (Julia Hartmann) zeigt Isak (David Rott), was für Projekt sein Bruder plante.


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Familienessen vor malerischer Kulisse: Isak (David Rott, 2. v .li.) mit seinem Bruder Jonas (Lucas Prisor), dessen Frau Malin (Julia Hartmann, li.) und Sohn Fred (Jonathan Völk) sowie seinen Eltern Thore (Henry Hübchen) und Ingrid (Renate Krößner).


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Isak (David Rott) fliegt an den Ort des Unglücks zurück, wo sein Bruder verschüttet wurde.


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Thore (Henry Hübchen) macht seinem Sohn Isak (David Rott) schwere Vorwürfe, weil dieser einst seinen Heimatort verließ.


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Thore (Henry Hübchen) tröstet seine Schwiegertochter Malin (Julia Hartmann), nachdem ihr Mann nach einem Lawinenunglück vermisst wird.


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Trotz aller Unterchiede halten die Brüder Isak (David Rott, re.) und Jonas (Lucas Prisor) fest zusammen.


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Während ihrer Bergtour geraten Isak (David Rott, re.) und Jonas (Lucas Prisor) in große Gefahr.


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Stella (Friederike Linke) ist nach dem Bergunglück angereist, um ihrem Freund Isak (David Rott) beizustehen.


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Thore (Henry Hübchen) macht seinem Sohn Isak (David Rott) schwere Vorwürfe, weil dieser einst seinen Heimatort verließ.


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Ingrid (Renate Krößner) will verhindern, dass ihr Sohn Isak (David Rott) einen Fehler begeht.


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Stine Hellström (Theresa Hübchen) wird von Isak (David Rott) mit einer verdrängten Wahheit konfrontiert.


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Für die Brüder Isak (David Rott, re.) und Jonas (Lucas Prisor) sind die Berge Norwegens wie ein zweites Zuhause.

Themen

    Details

    Der Endzwanziger Isak besucht nach langer Zeit sein Elternhaus im norwegischen Bergland, um der Taufe seiner Nichte beizuwohnen. Doch das Verhältnis zu seinem Vater ist angespannt. Mit seinem älteren Bruder Jonas versteht sich Isak noch immer prächtig, aber Jonas hat Isak nie verziehen, dass dieser lieber in die Großstadt zog, statt in den familiären Betrieb einzusteigen. Schließlich kommt es bei einer Bergtour der Brüder zur Katastrophe. Es ist lange her, seit Isak seinen Heimatort in der Bergwelt Norwegens besucht hat. Nun aber kehrt der Endzwanziger anlässlich der Taufe seiner Nichte Sofie in das Haus seiner Eltern Thore und Ingrid Nerhus zurück. Das Wiedersehen mit seinem älteren Bruder Jonas, Vater der kleinen Sofie, verläuft überaus freudig: Die Brüder verstanden sich schon immer wie beste Freunde, aller Unterschiede zum Trotz. Aber während Jonas mit Ehefrau Malin und den Kindern im Heimatdorf der Familie lebt, seine Eltern nach Kräften unterstützt und die Leitung der familiären Großschreinerei übernommen hat, war Isak seinen eigenen Weg gegangen: An der Seite seiner Freundin Stella hat er sich in Ålesund eine Existenz als Informatiker aufgebaut - ein Schritt, den der traditionsbewusste Thore ihm nie verziehen hat. Auch jetzt ist das Wiedersehen zwischen Vater und Sohn angespannt; Isak hat einmal mehr das Gefühl, von seiner Familie nicht wirklich anerkannt zu sein. Trotzdem versucht er, sich die Freude nicht nehmen zu lassen. Auf Jonas‘ Idee hin brechen die Brüder zu einer Gletschertour auf - ganz wie in Jugendzeiten. Doch was als abenteuerlicher Tagesausflug beginnt, endet in einem furchtbaren Unglück: Die Brüder werden von einer Lawine erfasst. Isak überlebt schwer verletzt, Jonas hingegen wird verschüttet und bleibt vermisst. Der Schock sitzt bei allen Angehörigen tief. Nach seiner Genesung wird Isak nicht nur mit den Schuldzuweisungen der trauernden Malin konfrontiert, sondern auch von schweren Selbstvorwürfen gemartert: Warum musste es ausgerechnet Jonas treffen, den Familienvater und Liebling der Eltern? Und warum kam ausgerechnet er selbst davon, der ungeliebte, kinderlose Sohn? Die Trauer, die geballten Emotionen und die Schuldgefühle lassen Isak zurück nach Ålesund flüchten. Doch er kommt nicht zur Ruhe. Er kann vor seiner Verantwortung nicht davonlaufen - er muss sich den Konflikten mit seiner Familie stellen. Das Drama des preisgekrönten Regisseurs Jörg Grünler („Neger, Neger, Schornsteinfeger“) handelt von existenziellen Fragen um Selbstfindung und Verantwortung. Die eindrucksvolle, raue Berglandschaft Norwegens wird dabei zu einem subtilen Sinnbild für die verhärteten Konflikte der Menschen, die allmählich aufgebrochen werden. Drehbuchautorin Silke Zertz erhielt 2013 für das Drama „Zappelphilipp“ eine Grimme-Preis-Nominierung. Hauptdarsteller David Rott ist durch den Kinofilm „Heute bin ich blond“ und den Fernsehfilm „Die Spiegel-Affäre“ bekannt. Henry Hübchen wurde 2013 für die Kinokomödie „Da geht noch was!“ mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet.

    Hinweis

    [Ton: Audiodeskription ]

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Isak Nerhus
    Thore Nerhus
    Ingrid Nerhus
    Jonas Nerhus
    Malin Nerhus
    Regie:Jörg Grünler
    Drehbuch:Silke Zertz


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